Projekt „Zeitgenössischer Tanz“ mit den Klassen 5b und 8b

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Über zwölf Wochen hinweg haben nun meine beiden Klassen 5b und 8b im Rahmen des Sportunterrichts zusammen mit zwei Tanzpädagoginnen von „Tanz und Schule e.V.“ im Bereich „Zeitgenössischer Tanz“ gearbeitet. Am Donnerstag, den 9.6.2016 werden die beiden Klassen ihre Choreografien einem größeren Publikum innerhalb der Schule vorstellen und zeigen, was sie in den insgesamt 12 Doppelstunden gefunden und geübt haben.

Andrea Marton von „Tanz und Schule e.V.“, die künstlerische und pädagogische Leiterin des Projekts, brachte mit ihrer Assistentin Dagmar Löffler von Anfang an vielfältige Bewegungsimpulse in die Klassen, die u.a. Kompetenzen wie Raumgefühl, soziales Miteinander, Gefühl für Dynamiken, aber auch für individuelle und gemeinsame Kreativität förderten. Vorgegebene Sequenzen wechselten sich ab mit Eigenkreationen, die sowohl alleine als auch im Tandem oder in der Gruppe gefunden wurden. Dabei handelte es sich um keine der bekannten Bewegungssprachen wie z.B. HipHop, Jazztanz oder Modern Dance, sondern um sog. „Zeitgenössischen Tanz“, bei dem im Prinzip ALLES möglich sein kann… wichtig war uns in jedem Fall, individuellen Ausdruck zu fördern und nicht erneut bereits bekannte „Bewegungskonzepte“ reproduzieren zu lassen… also ein ehrgeiziges Projekt!

Das Ergebnis kann sich sehen lassen!

Es sollten von Anfang an - in Absprache mit Frau Marton – nicht nur die üblichen tanzpädagogischen Ansätze zum Tragen kommen, sondern durchaus ein bereits künstlerischer Anspruch angestrebt werden. Dies ist u.E. gelungen.

Man muss unbedingt dazu erwähnen, dass den Schülerinnen wirklich auch viel Disziplin und Energieeinsatz abverlangt wurde: Das Stillstehen auf der Bühne, wenn man nicht dran ist, das Nichtreagieren auf ein Jucken an der Nase, das Nichtsprechen, sondern sich mit dem Körper ausdrücken war ein relativ schwieriger Part in der tänzerischen Arbeit, bei dem sich unsere Mädchen aber im Laufe des Projekts großartig entwickelt haben: „Nur“ Stillstehen und damit so etwas wie Spannung zu entwickeln, ist nun möglich geworden und hat bei den Schülerinnen sichtlich ein Bewusstsein für Energie und äthetische Gestaltungsprozesse hervorgerufen.

Zur Verwirklichung dieses Projekts trugen maßgeblich der MAXI-Förderverein und das Kulturreferat der Stadt München bei, indem sie jeweils hälftig die Kosten übernahmen, so dass unsere Schülerinnen nichts bezahlen mussten!

An dieser Stelle noch einmal sehr herzlichen Dank an meine Kooperatoren von MAXI Herrn Sudbrock und vom Kulturreferat, Frau Engel und Frau von Korff!! Natürlich hier auch großen Dank an alle KollegInnen, die im Vorlauf und in der Durchführung meine Organisation unterstützt und mitgetragen haben, vor allem meinen Sportkolleginnen Frau Maurer und Frau Dill!

München, den 15.5.2016                                                                                           OStR`Birgit Kubeng

                                                                                                                                    Fachschaft Sport