2020_Besuch des Erinnerungsortes "Olympia-Attentat München 1972" im Olympiapark durch das W-Seminar "Sport als Politikum"

„Die Menschen sollen von den Geschehnissen lernen. Das wäre wunderbar.“ (Ankie Spitzer, Witwe des Fechttrainers Andrei Spitzer, 2015) 

Das Attentat auf die israelische Olympiamannschaft bei den XX. Olympischen Sommerspielen 1972 war ein großer Einschnitt in der Münchener Stadtgeschichte,Erinnerungsort Bild 1 in der Geschichte der Olympischen Spiele sowie in der Geschichte der deutsch-israelischen Beziehungen, der bis heute alle Menschen, die sich damit beschäftigen und das Geschehen von damals aufarbeiten, bewegt. 

Auch die Teilnehmerinnen des W-Seminars „Sport als Politikum“ wurden bei der Recherche über den Ablauf, die Hintergründe und die historischen Begebenheiten des Anschlages von den Geschehnissen tief berührt und bekamen Einblicke in die tragischen Ereignisse des 5./6. September 1972. 

Mehr als vierzig Jahre nach der Geiselnahme wurde 2017 im Münchener Olympiapark ein Erinnerungsort für die zwölf Opfer des Attentats eröffnet. In der Nähe des Haupt-Tatortes, den Appartements in der Connollystraße 31 im damaligen Olympiadorf, werden Besucher heute einerseits multimedial über eine elf Meter breite Videoleinwand über den Ablauf und die historischen Kontexte des Geschehens sowie anderseits analog auf 12 Tafeln über die Biografien der Opfer informiert. 

Am 5. Oktober 2020 besuchten die Seminarteilnehmerinnen, die Seminarleiterin Frau Dobler und die stellvertretende Schulleiterin Frau Willimski diesen geschichtsträchtigen Ort. Frau Willimski war als stellvertretende Projektleiterin maßgeblich an der Planung und Umsetzung des Erinnerungsortes beteiligt und konnte den Mädchen so detaillierte Einblicke und Insiderinformationen zu Konzeption und Umsetzung geben, welche mit einer „normalen Recherche“ im Internet und einschlägiger Literatur nicht zugänglich gewesen wären. 

Mit Hilfe von Kurzreferaten stellten die W-Seminarteilnehmerinnen dann anschließend zusätzliche Aspekte, wie die Idee der einstigen Gründerväter bei der Etablierung der Olympischen Spiele, Gründe und Intention bei der Vergabe der Spiele nach München, Planungen und Umsetzung der Olympiade, die gesellschaftlichen und politischen Hintergründe der damaligen Zeit und den genauen Ablauf des Attentats samt Reaktion und Vorgehen des Veranstalters und der Polizei dar. 

Vor der Kulisse des denkmalgeschützten Olympiaparks wurden die Darstellungen sehr anschaulich und man konnte am authentischen Ort des dramatischen Geschehens „live“ betrachten, worauf gerade Bezug genommen wurde. Genau deshalb war es für alle ein unvergesslicher und beeindruckender Nachmittag, welcher ganz sicher dazu führt, dass wir diese historisch so bedeutenden Sportstätten zukünftig mit anderen Augen sehen.

 

2020_Selbstverteidigungskurs der 8. Klassen in Zusammenarbeit mit dem Martial Arts Center in München

Da es im Lehrplan des Faches Sport in der 8. Jahrgangsstufe eine Einheit zu „Ringen und Raufen“ gibt, ist es am Gymnasium Max-Josef-Stift zu einer wichtigen und liebgewonnenen Tradition geworden, dass jede 8. Klasse im Rahmen des Sportunterrichts einen Selbstbehauptungskurs in Kooperation mit dem Martial Arts Center durchlaufen darf. Dabei werden sowohl „Kampfsituationen“ geübt als auch kurze Gesprächssituationen in einer Notsituation nachgespielt. 

Schon seit vielen Jahren kommt dafür Martial Arts Leiter Dusan Drazic zu uns ans Stift, der auf ein breites Erfahrungsspektrum in Bezug auf unverschuldete Notsituationen von jungen Mädchen und Frauen zurückgreifen kann, und aus diesem Grund viele wichtige Tipps für die Schülerinnen parat hat, wie sie sich selbst aus unangenehmen Situationen befreien können. 

Unterstützt wurde dieses Projekt auch in diesem Jahr von unserem Maxi-Förderverein, dem es am Herzen liegt, dass alle Mädchen nicht unvorbereitet in unangenehme Situationen kommen, aus denen sie sich nicht befreien können. Herzlichen Dank dafür!

 

2020_Völkerballturnier der 5. bis 10. Klassen am 19. Februar 

Frei nach dem Motto des norwegischen Dramatikers Henrik Ibsen „etwas Gescheiteres kann einer doch nicht treiben in dieser schönen Welt, als zu spielen“ stand in diesem Schuljahr der Vormittag des 19. Februars ganz im Zeichen des liebsten Spiels nahezu aller Mädchen des MJS: dem Völkerball. 

Schon Wochen vorher wurden dazu klasseninterne Taktiken, einheitliche Trikots und Schlachtrufe entworfen, um sich am Tag des Turniers als eingeschworene Einheit präsentieren zu können. 

Wie zu erwarten, gab es auch dieses Jahr spannende und leidenschaftliche Spiele, welche die anfeuernden Mädchen und LehrerInnen auf der Zuschauertribüne nicht ruhig sitzen ließen und auch das Nervenkostüm so mancher Spielerin bis auf äußerste strapazierte.

Geprägt durch höchsten Einsatz lagen dabei Sieg und Niederlage bei vielen Spielen nicht weit voneinander entfernt, was allerdings nicht zu Lasten von Fairness und einem großen Miteinander ging. Daher wurde es für alle Teilnehmenden und Veranstaltenden wie immer zu einer ganz besonders schönen Sportveranstaltung und schon heute freut sich die Fachschaft Sport auf den Tag des Völkerballturniers im nächsten Schuljahr!

 

2019_Segellager

0 Auf die Boote 3 Gleich gehts los4 Schiff ahoi

die Segel werden gesetzt 1 die segel werden gesetzt 2 segeln 2007

 

2019_Klettertag der 7. Klassen im Kletterwald Vaterstetten

Die Erklarung der Regeln  Oben in den Baumwipfeln  Noch hoher

 

2019_Bundesjugendspiele für die 5. und 6. Klassen am Dienstag, den 25. Juni

Wenn es einen Wetter-Gott gibt, dann war er uns an diesem Junitag wirklich wohlgesonnen. Bei perfekten Leichtathletik-Bedingungen konnten wir die Bundesjugendspiele4Bundesjugendspiele im wunderschönen Ambiente des Jahn-Stadions durchführen, zur Freude aller Unterstufenschülerinnen und auch der Sportfachschaft. Mit viel Einsatzbereitschaft und Motivation gaben die Fünft- und Sechstklässlerinnen alles und es bereitete allen großen Spaß, ein Teil von diesem Sportereignis des MJS sein zu dürfen. 

Besonders schön zu sehen war dabei, mit welchem Gemeinschaftssinn die Mädchen ihre Disziplinen absolvierten. Jeder war bereit, den anderen mit Tipps -beispielsweise zum Anlauf beim Weitsprung oder der richtigen Wurftechnik- zur Seite zu stehen. So war es am Ende ein großes Gemeinschaftsevent und wir freuen uns schon auf das nächste Schuljahr, wenn es wieder heißt „Auf die Plätze-fertig-looooos!“.

Ein besonderer Dank geht dabei an die zahlreichen Kollegen, die uns als Kampfrichter tatkräftig unterstützt haben sowie in die Klasse 8a, welche als „Mentoren“ für die jüngeren Schülerinnen einen sensationellen Job gemacht hat.

  

2019_Projekt „Schwimmen – aber sicher!“

„Fast 60 % der 10jährigen können nicht schwimmen“ (DLRG -Studie von 2019)

Mit großer Sorge bemerken auch wir Sportlehrerinnen am Max-Josef-Stift, dass längst nicht alle Schülerinnen sicher schwimmen können. Im seit Februar 2019 von Frau Kubeng durchgeführten Schwimmprojekt „Schwimmen – aber sicher!“ werden zunächst alle Schülerinnen ab der 5. Klasse systematisch hinsichtlich ihres Schwimmvermögens erfasst. Nichtschwimmerinnen können bei ihr jeweils im 2. Halbjahr im Bad der Flurschule einmal pro Woche „Zusatzunterricht“ im Schwimmen erhalten und das geforderte Schwimmabzeichen in Bronze ablegen. Eltern und Schulleitung begrüßen diese Initiative der Sportfachschaft.

Leider konnte das Projekt coronabedingt im 2. Halbjahr 2020 nicht konsequent durchgeführt werden. Für die Zukunft ist es jedoch weiterhin geplant und auch unbedingt notwendig: Es hat sich im Laufe unserer Untersuchungen herausgestellt, dass sich in jeder unserer Klassenstufen 5 mit 8 durchschnittlich ca. 10% Nichtschwimmerinnen befinden. 

 

2019_Hallen-Hockey-Turnier – Jugend trainiert für Olympia

Mit großer Freude blickten wir auch dieses Jahr den „Jugend trainiert für Olympia“ Hockey - Hallenmeisterschaften in der Allacher Sporthalle entgegen, bei denen wir, als die Mannschaft des Max-Josef-Stift in der Wettkampfklasse III., schon zum dritten Mal teilnahmen.Hockey2

So trafen wir uns am 19.März 2019 um 8:00 an der Wettkampfstätte und begannen, nach einer kurzen Besprechung mit Frau Dobler, das Aufwärmen. Unser erstes Spiel gegen das Wilhelmsgymnasium endete mit 0:3 und wir merkten schnell, dass wir in der höheren Jahrgangsklasse, nämlich bei den Jahrgängen 2004/2005, nicht ganz so gut wie im letzten Jahr mithalten konnten. Anschließend stand für uns, nach einer Pause, in der sich der Großteil der Mannschaft stärkte oder sich mit Schülerinnen anderer Schulen unterhielt, das Spiel gegen die Eliteschule des Sports München Nord an. Dies war für unsere Mannschaft das schwerste Spiel, da alle Spielerinnen dieses Gymnasiums im bayerischen Kader sind und somit verloren wir auch dieses Match mit 0:4. Nach einer Ansprache, in der wir uns gemeinsam für die letzte Partie motivierten, gaben wir in unserem letzten Spiel gegen das Käthe-Kollwitz-Gymnasium noch einmal alles! Nachdem wir anfangs durch ein 1:0 in Führung lagen, kassierten wir zwei unglückliche Tore, wodurch wir auch nach diesem Spiel, trotz einer guten Teamleistung,  am Schluss als Verlierer vom Platz gingen.  

Am Ende hat es dieses Mal nicht für eine Medaille gereicht, trotzdem genossen alle Mädchen den Tag, vor allem wegen der schönen und entspannten Atmosphäre, die zwischen den einzelnen Schulen herrschte. Und wie heißt es so schön? Dabei sein ist alles!                                                                                              

 

2018_Jährliches Schlittschuhlaufen im Prinzregentenstadion

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