Wieso ist uns Umweltbildung wichtig?

Welche Ziele verfolgen wir damit?

Die Schülerinnen sollen anhand des Fächerkanons und durch die Bildung von „Herz, Hand und Kopf“ zu kritischen, verantwortungsvollen, mündigen und mit einer Allgemeinbildung ausgestatteten Staatsbürgern in einer Demokratie erzogen werden. Schließlich soll ihnen damit eine führende Rolle in der Gesellschaft möglich sein und darauf soll sie das Gymnasium auch vorbereiten. Dazu ist es notwendig, dass die Trennung von Lernen und Handeln überwunden wird und die Schülerinnen auf der Basis des (Nach)Denkens scheinbare Dogmen hinterfragen. Ihre Zukunft wird eine andere sein. Sie werden neue Wege beschreiten müssen. Diese Wege müssen aus der Leitkultur der Verschwendung herausführen, um die Demokratie und die Welt, wie wir sie kennen, nicht zu gefährden. Denken, Handeln, Lernen sind dabei wichtige Wegweiser. Damit wird gerechtes Gestalten möglich und Entwicklung nachhaltig.

 

Gestalten will jedoch trainiert sein. Die Schule kann und sollte für die Schülerinnen ein Trainings- und Partizipationsgelände darstellen, das sie als solches auch annehmen. Was ist reizvoller als die Beschäftigung mit ihrer Realität?

 

Umweltbildung im Schulalltag als reizvolle Aufgabe

 

Die existierende dualistische Gegensatzrealität zwischen Natur und Kultur/Technik als Herausforderung sehen, Schulen öffnen und in Kooperationen mit externen Partnern ihre Qualitäten darstellen, Vertrauen in die Schülerinnen setzen, ihnen etwas zutrauen ohne alles vorzukauen – das sind reizvolle Aufgaben, die ganz von alleine motivieren und zum Denken, Handeln und Lernen führen. Auf diese Weise kann Umweltbildung zum Bestandteil und zum Motor innerer Schulentwicklung werden und dabei viele Schülerinnen auf die Gestaltungsreise mitnehmen.

 

 

Schritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Umweltbildung am MJS sind folgende:

 

  • Die Schülerinnen sollen lernen, welche Folgen der Klimawandel für sie als Generation von morgen hat und wie sie sich diesbezüglich verhalten sollen.
  • Sie sollen verstehen, dass Änderungen in der Gesellschaft nur durch aktives Engagement erreicht werden können.
  • Sie sollen beurteilen können, welche Maßnahmen sinnvoll auf der Basis der Faktenlage in der aktuellen wissenschaftlichen Diskussion.