Schülerprojekt der 10c zum NS-Bild im Eingangsbereich

Konzept und Umsetzung:

Am Anfang stand, wie im Lehrplan der 10. Klassen vorgesehen, die Werkanalyse. Das Wandbild von Eduard Steinert aus der NS-Zeit wurde hinsichtlich Komposition, Farbe, Bildraum und deren Wirkung systematisch untersucht.

Die Schülerinnen bekamen die Aufgabe, ein oder mehrere Elemente des Bildes zu verändern, um eine ganz neue Bildaussage zu bekommen. Es gab viele verschiedene witzige und ausgefallene Ideen! Von den Superhelden (Ena Mundinger) und Disneyprinzessinnen (Lourdes Fielenbach) bis hin zur Geburtstagsparty (Nicole Vossveldt) oder einer Collage mit aktuellen berühmten Frauen (Lea Poppitz). 

  • Ena Mundinger2       Lourdes Fielenbach
  • Nicole Vossfeldt        Lea Poppitz

Im nächsten Schritt ging es darum herauszufinden, welche Frauen die Schülerinnen als wichtig oder als Vorbild empfinden. Welche Frauen würden sie auf so einem Wandbild darstellen wollen? Die Vorgabe war, dass die Anzahl der Frauen gleich bleiben sollte, so wie auf dem Wandbild. Die Komposition und alles andere auch konnte so verändert oder angepasst werden, wie es den Vorstellungen der Schülerinnen entsprach.

Der erste Entwurf (Johanna Splettstößer) zeigt Frauen wie Rosa Parks oder Marie Curie, die einen Vorbildcharakter für Mädchen haben können. Viele andere Ideen, so wie der zweite Entwurf (Riona Abe), drehen sich vor allem um die Vielfalt. Verschiedene Ethnien, verschiedene Körperformen, verschiedene sexuelle Orientierungen, verschieden Religionen und Modestile. Einig waren sich alle, dass es kein höchstes Ziel sein sollte, nur Mutter zu sein, so wie auf dem NS-Bild. So ist auf den Entwürfen auch keine Frau in der Mitte „höhergestellt“.

 Johanna Splettstößer        Riona Abe   

 Die Schülerinnen diskutierten darüber, welcher Entwurf für ein großes Bild (so groß wie das Wandbild) umgesetzt werden soll. Es brauchte Zeit, herauszufinden, mit welchen Ideen alle einverstanden sind. Letztendlich wurde vereinbart, dass gelungene Figuren von verschiedenen Schülerinnen gezeichnet, nun von Amelie Schwab in einer Zeichnung vereint werden. Wie oben beschrieben, ist das Grundthema die Diversität von Frauen.

Entwurf Amelie Schwab 

Die fertige Zeichnung soll mit Beamer auf 4 große Papierrollen übertragen und mit Farbe bemalt werden. Auf den Fotos sieht man, wie schon daran gearbeitet wurde. Die Fertigstellung ist am Ende des Schuljahres während der Projekttage geplant, da hierfür an 2 Vormittagen mehr Zeit zur Verfügung steht. Es ist eine technische und malerische Herausforderung für die Schülerinnen, die aber eine hohe Selbstwirksamkeit in sich trägt: Die Mädchen erleben einen inhaltlichen und künstlerischen Prozess in der Gruppe von der Idee bis zur Umsetzung!

                                                                                                                                   Christine Mühlthaler

 

Papier und mehr! Eine Mode.Kunstausstellung 

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Im Fokus des Kunstunterrichts der Klasse 9a stand in diesem Jahr das Entwerfen von eigenen Modeentwürfen. Dabei haben sich die Schülerinnen bei den ungewöhnlichen Silhouetten der Haute-Couture-Mode inspirieren lassen. Entstanden sind außergewöhnliche und originelle Hut-Objekte, die in aufwendiger Schneide- und Faltarbeit aus dem Material Papier gefertigt wurden. Wochenlang haben die Schülerinnen in Partnerarbeit geschnitten und geklebt, geknüllt und gefaltet, mit dem Material Papier experimentiert und dessen Möglichkeiten ausgetestet. 

Die fertigen Objekte, die sich allesamt durch eine hohe Präzision und Kunstfertigkeit auszeichnen, wurden in einer Ausstellung im Foyer des ersten Stockes als gesockelte Kunstwerke präsentiert. Zuvor hat sich jedes Team mit dem eigenen Hut-Objekt noch fotografisch selbst inszeniert und aus den entstandenen Fotografien mit Hilfe professioneller Computer-Grafikprogramme ein eigenes Mode-Lookbook gelayoutet. 

Jedes Team hat während der Entwicklungsphase ein ganz eigenes und individuelles Gestaltungskonzept entworfen, welches die Schülerinnen abschließend in einer Ausstellungsführung mit Frau Kalb-Heubisch, Frau Willimski und interessierten Lehrkräften eindrücklich in eigenen Worten vorstellen und erklären konnten

 0603

 

Kunstwettbewerb 2022 – Die Magie der kleinen Dinge 

01_1_Platz_Gesamt_und_Mittelstufe
02_1_Platz_Unterstufe
03_1_Platz_Unterstufe
04_1_Platz_Oberstufe
05__Gewinnerinnen

Was ist denn unter „Magie der kleinen Dinge“ zu verstehen? Diese Frage wurde in den letzten Wochen öfters an mich gestellt. 

Ich erzähle den Schülerinnen dann, dass zum Beispiel ein Wassertropfen – obwohl so klein und unscheinbar – wunderschön aussieht und meist nicht in seiner perfekten Erscheinungsform bewusst wahrgenommen wird. So gibt es viele kleine Dinge, die wir kaum oder gar nicht wirklich sehen.

Mit diesem Thema möchte die Fachschaft Kunst die bewusste Wahrnehmung und vielleicht auch das Nachdenken über die Schönheit, Einmaligkeit und Besonderheit der kleinen Dinge im Leben fördern. Und dazu gibt es – wie in jedem Jahr – erstaunliche und kreative Schöpfungen unserer Schülerinnen aus allen Jahrgangsstufen zu sehen. Besonders gratulieren wir den Preisträgerinnen des Kunstwettbewerbs in diesem Schuljahr!

Petra Fuß - Fachschaft Kunst

 

Wettbewerbe für künstlerische Begabungen

Hier findet ihr interessante Wettbewerbe aus verschiedenen künstlerischen Bereichen. Viel Spaß beim Mitmachen!

 

 

 


 

 

Ältere Aktivitäten aus der Fachschaft Kunst                                          

      Ausstellung Tierporträts